Früher war alles schlechter als heute… außer der Zukunft.

Früher war alles schlechter als heute… außer der Zukunft.
pottfiction Bochum_Herne IV
Früher war alles schlechter als heute… außer der Zukunft.

 

pottfiction / europefiction

Bochum/Herne

junges Schauspielhaus/theaterkohlenpott

Eine dystopische Utopie in zehn Bildern

Arbeit begleitet uns ein Leben lang. Der soziale und gesellschaftliche Wert einer Person bemisst sich in der kapitalistischen Gesellschaft oft an dem Geld das sie erwirtschaftet. Und doch ist der Prozess der Arbeit schon immer radikalen Veränderungen unterworfen. Was passiert wenn diese Arbeit verloren geht, wegrationalisiert wird oder der Mensch durch eine Maschine ersetzt wird? Wie sieht Arbeit in der Zukunft aus? Welchen Stellenwert hat der arbeitende Mensch in einer digitalisierten Gesellschaft? Wie geht der Staat, die Politik mit diesen Herausforderungen um und was bedeuten die Veränderungen für mich als Individuum? Können wir diese Entwicklungen überhaupt noch irgendwie beeinflussen, als Einzelner oder als Gruppe?

Die pottfiction Gruppe Bochum/Herne setzt sich in einer installativen Performance mit diesen Fragen auseinander. Sie fordert die Zuschauer*innen auf sich zu positionieren, sich in einer behaupteten Realität zu verorten. Am Ende werden sie selbst zum Objekt – zum Sinnbild des digitalisierten Konsumenten, und es bleibt die Frage: War früher wirklich alles schlechter?

Leitung: Inga Sponheuer, Manuel Moser, Sandra Sanchez

Mit: Lina Klausch, Kalista Sajnovic, Lasse Borutta, Salome Borutta, Clara Kieser, Karl Glagovsek, Max Laskovski, Piet Meußling, Milena Michalak, Lotta Iserloh, Sefa Küskü, Jola Preukschat, Zoe Drückler, Zeynep Topal, Charlotte Menne
Mika Hoffmann, Javad Dosti, Mohammad Dehaqan, Malina Hoffmann, Isabel Martin, Lilli Gehrke, Jovid Dosti, Till Schiffner, Masood Dosti, Sifatullah Ashori, Bengisu Yüksel, Mouhmed Rami Altelawi, Elodie Forget, Abdoulaye Diallo

Dauer des Stückes ca. 60 Minuten

 

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