ZAUBERHAFTE STUNDE

ZAUBERHAFTE STUNDE
_DSC8811

_DSC8811

Presse zu unserer letzten Premiere: Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes von Finn-Ole Heinrich
„Das Theater Kohlenpott feierte Premiere: „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“ von Finn-Ole Heinrich lässt Wissenschaft auf
Wildnis treffen.
Den Wald umweht etwas Geheimnisvolles. Ein Ort, von dem Märchen und Mythen erzählen, schön und furchterregend zugleich, wie gemacht für Geschichten. In diese Welt führt das neue Familienstück des Theaters Kohlenpott, „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“: Unerschrockener Forscher trifft auf finsteren „Reuber“. Mit Till Beckmann in beiden Rollen gelang dem Theater (Regie: Frank Hörner) am Sonntag bei der Premiere eine zauberhafte Stunde.“
(Ute Eickenbusch, WAZ)

„Die Ausstatterin Valerie Seela hat ein kleines Podium unter Segeltüchern, die als Spielflächen für die Videobilder von Mischa Lorenz genutzt werden, in die Flottmann-Theaterhalle gestellt. Mit einem Technikpult, das schon bei der vorangegangenen „Spielkinder„-Produktion „Titanic“ für einige akustische Ausrufezeichen gesorgt hat, einem Standmikrophon, zwei Lautsprechern – und einer veritablen Stolperfalle: vorn, zum Parkett hin, gähnt ein großes schwarzes Loch.

Als erstes nimmt der mit einer Stirnlampe ausgerüstete „Explorer“ das furchterregend laute Brüllen des 2,20 Meter großen und wie eine ausgewachsene Kuh schweren Reubers wahr, das von einem tief aus dem Bauch kommenden Grunzen flankiert – und daher „Grüllen“ genannt wird. Der eine pfeift im Walde, um das Schlottern in den Knien zu übertünchen, der andere sabbelt ununterbrochen. Markus gehört zu Letzteren, aber zum Glück hat ihm der Regisseur und „Kohlenpott“-Leiter Frank Hörner einige Ausflüge für mittlere Schrecksekunden im Parkett verordnet – und der heimische Musiker Sebastian Maier einen frappierend effektvollen Geräusch- und Klangteppich verlegt.“
(Pitt Herrmann, Theaterfeuilleton SN)

_DSC8690-1